Hohe Belastung mit Passivrauchen in New York

20.04.2009 Kategorie: Gesundheit, Passivrauchen
(at) In New York City ist mehr als die Hälfte der nichtrauchenden Erwachsenen dem Passivrauchen ausgesetzt, obwohl die öffentlichen Räume rauchfrei sind.

Dies geht aus einem Bericht der Gesundheitsbehörden von New York City hervor. Seit 30. März 2003 müssen in New York öffentlich zugängliche Innenräume und Arbeitsplätze einschliesslich Gastrobetrieben rauchfrei sein. Die Untersuchung zur Belastung mit Passivrauchen erfolgte 2004.

57 Prozent der nichtrauchenden Bevölkerung ab 20 Jahren wiesen in Blutproben erhöhte Werte für Abbauprodukte des Tabakrauchs auf gegenüber 45 Prozent im Landesdurchschnitt.

Besonders betroffen waren

  • Personen zwischen 20 und 39 Jahren (64 Prozent)
  • Männer (64 Prozent)
  • Asiatinnen und Asiaten (69 Prozent).

"Möglicherweise setzt uns das Zusammenleben und Arbeiten auf engem Raum einem höheren Risiko aus", erklärte Forschungsleiterin Jennifer A. Ellis zur überdurchschnittlichen Belastung mit Passivrauchen in New York City.

Quelle: Jennifer A. Ellis et al., Secondhand smoke exposure among nonsmokers nationally and in New York City, in: Nicotine & Tobacco Research Advance Access published April 7, 2009 doi: 10.1093/ntr/ntp021 Opens external link in current windowhttp://ntr.oxfordjournals.org.

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